Rückblick: SEO Day und SEO Expert Day 15. und 16. Oktober in Köln

SEO Expert Day

Ein absolutes Highlight war der kurzfristig vorgelagerte SEO Expert Day am 15. Oktober, welcher vom Veranstalter aufgrund der eher komplexen Thematik auf 99 Teilnehmer begrenzt wurde. Fast folgerichtig gab es den gesamten Tag über fast ohne Ausnahme durchweg interessante Beiträge. In jeweils 20 Minuten stellten gut ein Dutzend Speaker verschiedene Themen aus dem Bereich SEO und angrenzenden Themenfeldern (Social Media Marketing, IT) vor. Deren Qualität offenbarte sich nicht zuletzt auch in den anschließenden lebhaften Diskussionen zwischen den Vorträgen.

Auch wegen der wirklich guten Organisation und der Location (Startplatz Köln) war der SEO Expert Day sehr gelungen. Es bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter sich entscheiden, auch im nächsten Jahr ein ähnliches Event auszurichten.
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Wann werden die Sterne in den Google AdWords Anzeigen angezeigt?

Google bietet den Nutzern seiner Werbeplattform AdWords seit Längerem die Gelegenheit, Anzeigen mit individuellen Daten „aufzupeppen“. Diese Funktion läuft unter dem Begriff „Anzeigenerweiterungen“ und ermöglicht z. B. das Hinzufügen von Standort- oder Produktinformationen, Telefonnummern, weiteren Links oder Daten aus sozialen Netzwerken (Google Plus).

Am auffälligsten sind jedoch die gelben Sterne, welche innerhalb vieler AdWords Anzeigen erscheinen. Hierbei handelt es sich um die Durchschnittsbewertung verschiedener Nutzer zu dem betreffenden Internetportal. Die Einblendung von Bewertungssternen in AdWords-Anzeigen kann einen deutlichen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern erschaffen, sowohl bezogen auf die Platzierung der Anzeige, als auch durch die Verringerung des Klickpreises durch Erhöhung der Klickrate und somit vielfach des Qualitätsfaktors.

Die Ausgabe der Bewertungssterne lässt sich im Gegensatz zu den Anzeigenerweiterungen (siehe oben) leider nicht von einem Google AdWords Konto aus steuern. Google verwendet als Datengrundlage für die Anzeige der Sterne Nutzerbewertungen auf diversen Bewertungsportalen. Zurückgegriffen werden kann hier beispielsweise auf Trusted Shops, Trustpilot, Ciao, Qype, Dooyoo, Yopi, Kelkoo und weitere Portale.

Damit die Bewertungssterne in den AdWords Anzeigen erscheinen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:

  • mindestens 30 Bewertungen verschiedener Nutzer innerhalb der letzten 12 Monate
  • mindestens 10 davon in der Sprache der Benutzeroberfläche des Suchenden (also i. d. R. auf Deutsch für jemanden aus Deutschland)
  • Bewertungsdurchschnitt von mindestens 3,5 Sternen
  • kommerzieller Hintergrund des Anbieters (Anbieten von Waren / Dienstleistungen)
  • Aktivierung der Kampagne für die Google-Suche
  • Suchanfrage über Google.com, Google.co.uk oder Google.de

Einmal abgegebene Bewertungen werden oftmals nicht sofort von Google verarbeitet. Zwischen Abgabe auf einem Bewertungsportal und Verarbeitung durch Google können daher 4 bis 6 Wochen vergehen.

Tipp: Wer die Nutzerbewertungen seiner Internetseite überprüfen möchte, kann dies mithilfe folgender Abfrage tun:

http://www.google.de/products/seller?hl=de&zmi=meinedomain.de

meinedomain.de muss hierbei mit der Adresse der eigenen Internetseite ersetzt werden (ohne „http://“  und  „www.“).

Fazit: Im Rahmen der Google AdWords Anzeigen erhält man durch gute unabhängige Kundenbewertungen neben dem Vertrauensbonus auch einen wichtigen optischen Effekt. Dies macht die Bewertungssterne vor allem für kommerzielle Anbieter sinnvoll.

Sicherheitslücke im xt:Commerce

In der xt:Commerce Shop-Software gibt es laut verschiedener Meldungen eine neue Sicherheitslücke.

Vermutlich um das Ausnutzen dieser durch Hacker und Andere zu verhindern, ist die genaue Natur des Problems noch nicht veröffentlicht worden. Bekannt ist nur die Art der notwendigen Änderungen, um die Sicherheitslücke im xt:Commerce zu schließen. Details werden laut Aussage des Programmierers, welche die Sicherheitslücke entdeckt hat, am 01. Juli 2012 veröffentlicht. Dann ist auch davon auszugehen, dass Hacker versuchen werden, diese bei nicht aktualisierten xt:Commerce Shops auszunutzen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Neue Gesetzesänderung: Button-Lösung

Mit vergleichsweise wenig öffentlicher Beachtung hat der Bundestag Anfang März 2012 eine der wichtigsten Änderungen für Verbraucher und Händler im Online-Shopping und E-Commerce beschlossen – die sogenannte Button-Lösung. Diese ist Teil einer größeren Gesetzesänderung, welche das Ziel hat, Verbraucher bei Internetgeschäften besser vor Kostenfallen zu schützen. Die neuen gesetzlichen Vorgaben treten am 01. August 2012 in Kraft.

Das Gesetz

Das neue Gesetz zielt darauf  ab, zu verhindern, wovor sich Internetnutzer (neben Schadprogrammen) am meisten fürchten: Abzocke im World Wide Web. Laut Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz haben in der Vergangenheit über 5 Millionen Menschen Rechnungen für Produkte und Dienstleistungen erhalten, die Sie eigentlich gar nicht kaufen wollten. Viele davon wurden durch sogenannte Abofallen geschädigt, bei welchen die Kostenpflicht von den jeweiligen Anbietern kaum erkennbar dargestellt worden ist.

Nun werden Anbieter im World Wide Web vom Gesetzgeber in die Pflicht genommen, Internetnutzern alle wichtigen Informationen deutlich sichtbar darzustellen: Preis, eventuelle Folgekosten (Lieferkosten) und die Mindestlaufzeit von Abonnements.

Die Button-Lösung

Im Rahmen des neuen Gesetzes werden Händler / Anbieter dazu verpflichtet, die Schaltfläche, mit der die Bestellung ausgelöst wird, in besonderer Weise zu kennzeichnen. Die bisher geläufige Kennzeichnung „bestellen“ oder „Bestellung absenden“ ist nicht mehr ausreichend. Nach einer Übergangsfrist muss zum 01. August 2012 die Schaltfläche zur Bestellung mit einer eindeutigen und gut lesbaren Beschriftung versehen werden wie z. B. „zahlungspflichtig bestellen“; „kaufen“ oder einer anderen aussagekräftigen auf die Kostenpflicht hinweisenden Formulierung.

Nach dem Inkrafttreten der neuen Gesetzesregelung am 01. August 2012 wird mit Buttons wie „bestellen“ oder „Bestellung absenden“ kein rechtskräftiger Vertrag mehr abgeschlossen. Zudem drohen dann auch Abmahnungen von Wettbewerbern.

Weitere Anforderungen

Neben der Änderung der Schaltfläche zum Bestellen sind Händler verpflichtet, dem Kunden unmittelbar vor Abschluss des Kaufvertrages alle notwendigen Informationen wie u. a.

  • wesentliche Merkmale der Ware oder Dienstleistung
  • Produktkosten
  • Lieferkosten
  • wenn nötig Mindestlaufzeiten des Vertrages/Abonnements
  • Gesamtkosten

in hervorgehobener Weise und verständlich zur Verfügung zu stellen. Dies muss auf der gleichen Seite geschehen, in der auch der Button mit „zahlungspflichtig bestellen“ (oder einer anderen gültigen Formulierung) betätigt werden kann, um den Kaufvorgang abzuschließen.

Position des Buttons

Der Button darf nicht oberhalb der Informationen platziert werden, da sonst die Bestellung abgeschlossen werden kann, ohne diese zur Kenntnis zu nehmen. Liegt der Button oberhalb der Informationen, so ist dies abmahnfähig. Auch eine Variante mit 2 oder mehr Bestell-Buttons, bei denen einige über und andere unter den Informationen gesetzt sind, ist ab dem 01. August 2012 rechtswidrig und abmahngefährdet.

Der Button muss immer zwingend unterhalb aller notwendigen Informationen zu Kaufvorgang platziert werden.

E-Commerce Anbieter sollten in diesem Zuge auch ihre Infotexte (AGB’s, Kundeninformationen etc.) überprüfen und gegebenenfalls aktualisieren. Beispielsweise sollte in den AGB’s ab dem 01. August 2012 nicht mehr vom Button “Bestellung absenden” die Rede sein, sondern vom Button “zahlungspflichtig bestellen”. Die Texte der Kundeninformation müssen auf die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Die Hinweise zu den AGB’s und der Widerrufsbelehrung sollten auf der Bestellseite auch über den Informationen platziert sein.

Zudem gilt die neue Gesetzeslage natürlich auch für mobile Versionen und Apps von Websites.

Genauere Informationen und eine unserer Quellen finden Sie auf dieser Seite. (extern)

Eine Muster-Bestellseite als Beispiel bietet der Shopbetreiber-Blog.de hier. (extern)

Google-Shopping verlangt nun mehr Daten

Offiziell seit heute verlangt Google detailliertere Angaben zu den übergebenen Produkten für die Google Produktsuche. Die Änderungen betreffen auch deutsche Online-Händler und umfassen im Wesentlichen 3 neue Punkte: weiter lesen »

Suchmaschinenoptimierung (SEO) – wozu? Teil 2

Kann ich doch alles selbst machen, oder?

Sich ein bisschen zu informieren und dann selbst Hand anlegen? – davon ist eher abzuraten.

Suchmaschinenoptimierung ist ein Feld, was sich ständig verändert. Was vor zwei Jahren noch gut für den Erfolg war, kann heute schon wieder schädlich sein. Zudem gibt es viele, sich teilweise widersprechende Informationen im Internet darüber, was guten und was schlechten Einfluss hat. Das liegt daran, dass die Bewertungskriterien von Google nur zum Teil bekannt sind, und sich ständig ein wenig verändern. Persönliche Erfahrung in der Suchmaschinenoptimierung ist daher wichtig, um die richtigen Maßnahmen treffen zu können.

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Suchmaschinenoptimierung (SEO) – wozu? Teil 1

Die Webseite hat eine ansprechende Optik, ist funktionell und leicht zu bedienen auch durch unerfahrene Nutzer, wozu dann noch Suchmaschinenoptimierung?

Natürlich, Suchmaschinenoptimierung kostet (wie jede andere Dienstleistung auch) Geld. Wird die Optimierung allerdings sachgerecht durchgeführt, rentiert sich diese Investition in fast allen Fällen nach einiger Zeit wieder. Auf einen längeren Zeitraum gesehen sind die Profite durch Suchmaschinenoptimierung in der Regel deutlich höher als die Investitionen.

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Facebook “Gefällt-Mir-Button” und der Datenschutz

Viele Webseitenbetreiber binden die “Gefällt mir”-Buttons von Facebook, Google oder Twitter ein um die eigene Seite aufzuwerten und populärer zu machen.

Was viele dabei nicht wissen: Schon beim Aufruf der Seite mit einem solchen installierten Plugin, werden im Hintergrund Daten des Besuchers an die Betreiber der Netzwerkplattformen übertragen. weiter lesen »

Typo3: Content Elemente mit Typoscript laden

Kurz und knapp: Ein einfache Methode um schnell bestimmte Content-Elemente in das Template zu laden, ist die Umsetzung via Typoscript. weiter lesen »

Typo3 – Update & Tutorials

Von Zeit zu Zeit erscheinen neue Typo3-Versionen. Gerade bei Sicherheitsupdates sind Updates auf die aktuellste Version empfohlen. weiter lesen »